Extrazelluläre Matrix

Das Grundregulationssystem stellt die wissenschaftliche Grundlage der biologischen Medizin dar.

Prof. Dr. Hartmut Heine

Extrazelluläre Matrix und die Grundregulation

Von herausragender Bedeutung für viele Modelle der Komplementär- und Regulationsmedizin ist die Wirkung einzelner Therapiestrategien auf den Extrazellularraum. Die extrazelluläre Matrix (Bindegewebe, Grundsubstanz) bildet das die Zellen umgebende Milieu. Nach Alfred Pischinger, dem berühmten Mediziner und Matrixforscher, ist das Bindegewebe mehr als nur Stütz- und Füllgewebe. Im Dienste spezifischer Organfunktionen stehend, erfüllt es Ernährungs- und Regenerationsaufgaben. Darüber hinaus vermittelt es die Funktion der in ihm verlaufenden Gefäß- und Nervenbahnen. Es reguliert somit das “Zelle-Milieu-System” und ist gleichzeitig Ort und Gegenstand aller Abwehr- und Entzündungsprozesse. Damit trägt es gleichsam die Lebensgrundfunktionen und kann als existentielles Regulations- und Steuerungssystem angesehen werden (System der Grundregulation).

Grundregulation und Krankheit

Nach Pischingers Modellvorstellung entstehen Organerkrankungen durch Dysfunktionen dieses – den ganzen Körper durchziehenden – Systems. Durch Einwirkung verschiedenster Noxen auf das Grundsystem (Säuren, Toxine, stumme chronische Prozesse) kann es zur “Erstarrung” des Raumes und schließlich zur Schädigung von Matrix und Zellen kommen.

Visualisierung des Pischinger-Raums

Bildergalerie kommt demnächst.